Joar Leifseth Ulsom gewinnt Iditarod

Nach 9 Tagen und 11 Stunden hat Joar Leifseth Ulsom die über 1.000 Meilen des Iditarod 2018 als schnellster Musher bewältigt. Mit acht Hunden kam er am Mittwochmorgen in Nome (Alaska) ins Ziel. Aufgrund der heftigen Schneefälle gewinnt der gebürtige Norweger mit der langsamsten Zeit seit vier Jahren. Im vergangenen Jahr stellte Mitch Seavey mit 8 Tagen und 3 Stunden den bisherigen Streckenrekord auf.

Joar Leifseth Ulsom ist der erste Europäer seit 2005, der das 1973 erstmals ausgetragene Iditarod-Rennen für sich gewinnen konnte. Zuvor ist das nur dem Schweizer Martin Busher (2002) und dem Norweger Robert Sorlie (2003 und 2005) gelungen. In den letzten Jahren beherrschten vor allem Mitch Seavey und dessen Sohn Dallas das Podest. Nachdem im vergangenen Jahr zweifelhafte Dopingvorwürfe gegen Dallas Seavey erhoben wurden, hat dieser von sich aus seine Teilnahme am diesjährigen Iditarod abgesagt und startete stattdessen beim norwegischen Finnmarksløpet. Dort liegt er gegenwärtig in Führung. Während ein Norweger also das bekannteste Schlittenhunderennen Alaskas gewinnt, schickt sich der mehrfache Iditarod-Champion aus Alaska an, das größte norwegische Langstreckenrennen zu gewinnen – verkehrt Welt.

Mehr Bilder von Joar Leifseth Ulsoms Zieleinlauf bei hundekjøring.no.

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