Yukon Quest 2019 findet ohne Hugh Neff statt

Hugh Neff (Bild: ADN, Bill Roth)

Hugh Neff darf nicht am Yukon Quest 2019 teilnehmen. Das hat das Organisationsteam des längsten Schlittenhunderennens der Welt nach der Obduktion des fünfjährigen Bobby ergeben. Der Hund war beim diesjährigen Rennen vor dem Halbzeit-Checkpoint Dawson verstorben. Er hatte Magengeschwüre und einen leichten Peitschenwurmbefall und ist schließlich an Erbrochenem, das in die Luftröhre gelangte, erstickt.

Insbesondere der Peitschenwurmbefall stößt bei den Organisatoren des Yukon Quest auf Unbehagen, schließlich wurden die Teilnehmer im Vorfeld über entsprechende Entwurmungsmaßnahmen belehrt. 

Nach Bobbys Tod brach Neff das diesjährige Rennen ab. In einem Gespräch mit dem Fairbanks Daily News-Miner bedauerte er den Verlust: „Er war ein besonderer Hund“, sagte er. „Er bedeutete uns eine Menge und er war einer meiner Mainleader. Er gehörte zu den Lieblingen meiner Frau.“

Wenn Neff nach 2019 wieder beim 1000-Meilen-Quest teilnehmen möchte, muss er im Jahr 2020 zunächst den kürzeren YQ300 als Qualifikation absolvieren, so die Organisatoren.

Bislang hat sich Neff nicht konkret zu den Vorwürfen geäußert. Auf Facebook schrieb er nur, dass es hinter jeder Geschichte zwei Seiten gebe. Er wolle sich daher bald zu dieser Entscheidung äußern.

Gegen die Entscheidungen kann Neff innerhalb von 30 Tagen Einspruch einlegen und damit eine informelle Anhörung beantragen.

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Der 50-jährige Neff ist ein alter Hase unter den Langdistanz-Mushern. Sein Kennel in Tok, Alaska, ist regelmäßig beim Yukon Quest und Iditarod vertreten. Seit 2000 hat er an 18 Yukon Quest-Starts teilgenommen und ist 14 Mal ins Ziel gekommen. In den Jahren 2012 und 2016 stand er gar als Sieger auf dem Treppchen.

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4 Antworten auf „Yukon Quest 2019 findet ohne Hugh Neff statt“

  1. Zum 1. Hieß der Hund nicht Bobby, sondern Boppy und zum 2. wurden alle Hunde auch auf „Peitschwurmbefall“ tierärztlich untersucht, was jedoch totgeschwiegen wurde und zum 3. findet das YQ auch 2020 ohne Hugh Neff statt, da das 300er Qualifikationsrennen und das 1000er parallel laufen.

  2. Die Anhörung war lediglich „obligatorisch“ und hatte keinerlei Auswirkungen auf die Entscheidung des Komitees. Zudem fanden die Gegebenheiten dieser Anhörung in einer höchst zweifelhaften Konstellation der beiden Parteien statt.

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