IFSS-Europameisterschaft in Schweden: Gold, Silber und Bronze für Deutschland

Am Mittwochabend wurde sie feierlich eröffnet: Die IFSS-Europameisterschaft Dryland im schwedischen Nybro. Das deutsche Team kämpft bei knapp 30 Starts um die Medaillen im Canicross, Bikejöring, Dogscootern und auf dem Wagen. Erste Medaillen hat das deutsche Team bereits sichern können.

Feierliche Eröffnung auf dem Marktplatz von Nybro

Während die Rennveranstaltung selbst in einem Skigebiet nahe Nybro – der Svartbäcksmåla – stattfindet, wurde die feierliche Eröffnungszeremonie im Zentrum der Kleinstadt zelebriert. Dem Einmarsch der Nationen folgten Ansprachen der IFSS-Präsidentin Helen Lundberg sowie weiterer Funktionäre und der Eid der Sportler, faire Wettkämpfe abzuhalten.

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Canicross-WM in Polen: vier Mal Gold für Deutschland

(Update: Jetzt incl. Medaillenspiegel.
Update 2: Medaillenspiegel korrigiert.)

Die erste Weltmeisterschaft der Internationalen Canicross-Föderation (ICF, früher ECF) ist Geschichte. Das deutsche Team, angetreten mit 50 Sportlern, kann sich über drei Weltmeister-Titel, mehrere Podestplätze und zahlreiche Top-10-Platzierungen freuen. Bereits am ersten Tag des Wettkampfs deuteten sich einige Erfolge an.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:

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ICF WM: Team Deutschland hat gute Medaillenchancen

Nach dem ersten Tag der ICF Weltmeisterschaft im polnischen Lubieszów können sich zahlreiche Teilnehmer aus Deutschland noch Medaillenchancen erhoffen. Zwei Teilnehmerinnen steuern gar auf ihre nächsten Weltmeistertitel zu.

Aufgrund der hohen Tagestemperaturen wurden die Strecke verkürzt und die Startzeiten vorverlegt. In zahlreichen Kategorien gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und nur wenige Sekunden trennen die ersten Ränge, sodass beim zweiten Lauf am morgigen Sonntag noch alles möglich ist.

Die ersten Ergebnisse des deutschen Teams in der Übersicht:
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Warum freie Bewegung auch für Schlittenhunde wichtig ist

Ein altes Sprichwort sagt: „Wer rastet, der rostet.“

Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Hunde. Und bei denen gilt das vor allem für die Gelenke. Das bestätigt auch eine Studie von Prof. Dr. Martin Fischer von der Uni Jena, der die Bewegungsabläufe von hunderten Hunden mit modernster Technik analysiert hat.

Warum umfang- und abwechslungsreiche Bewegung für unsere Hunde – vom Welpen bis zum Senior – wichtig ist, wie Gelenkprobleme entstehen und was Fischer herausgefunden hat erkläre ich in diesem Beitrag.

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Sommerkino: 3 großartige Filme über großartige Musher

Dog Power – Canine athletes and their human teammates

„Dog Power“ ist ein beeindruckender Kurzfilm über das moderne Sprint-Mushing. Vor sechs Jahren begann der Amerikaner Kale Casey, live via Facebook von verschiedenen Schlittenhunderennen zu berichten. Inzwischen fliegt er um die halbe Welt, um Filmmaterial zu produzieren und live von den größten Schlittenhundeevents zu berichten. Zuletzt sendete er unter anderem live von der Startlinie des Iditarod und der IFSS-Weltmeisterschaft in Polen.

Der 2016 erschienene Film „Dog Power“, der über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde, führt zunächst in die Dryland- und Snow-Szene ein und gibt den 1- bzw. 2-Hunde-Sportlern ebenso eine Stimme wie den bekannten Open-Mushern.  „Sommerkino: 3 großartige Filme über großartige Musher“ weiterlesen

Wie neurologische Frühförderung hilft, die Leistungsfähigkeit unserer Hunde zu steigern

Mit dem richtigen Maß an Frühförderung können Züchter das Leistungspotential ihrer Hunde besser heben.

Viele Züchter sind überzeugt, dass Leistung vererbt wird. Sie richten ihre Selektions- und Managementprozesse darauf aus, die leistungsfähigsten Welpen eines Wurfes zu erkennen, um mit ihnen weiter zu züchten. Wenn man auf die Analysen von Charles Darwin oder Francis Galton blickt, scheint das nur folgerichtig. Doch eine systematische Analyse der Vererblichkeit von Leistung erfolgte erst in den letzten Jahrzehnten. Patrick Cunningham hat in seiner 1991 erschienen Studie herausgefunden, dass die Leistungsvermögen nur zu etwa 35% von genetischen Faktoren bestimmt wird. Die restlichen zwei Drittel sind auf Training, Management und Ernährung zurückzuführen. Das erklärt unter anderem, warum Individuen trotz gleicher Genetik unterschiedliche Leistungsvermögen zeigen.

Dr. Carmen Battaglia, Genetikexperte des American Kennel Club, erklärt, dass die Unterschiede zwischen einzelnen Hunden vor allem auf die Verwendung von frühen Stimulationsmethoden zurückzuführen ist. Mit den richtigen Methoden ist es möglich, lebenslang anhaltende positive Wirkungen zu erzielen. Die Hunde werden stressresistenter, gesünder und leistungsfähiger, wenn sie in der Frühphase ihres Lebens richtig gefördert werden.

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Gibt es bald Mindestgewichte für Wagen bei Dryland-Rennen?

Droht den leichten Trainingswagen wie Woko, Spider oder Speedy das Aus? Der SSNH fordert Mindestwagengewichte von bis zu 45kg.

Wenn es nach dem Wunsch des hessischen SSNH (Sleddogsports Nordhessen e.V.) geht, dann gibt es in Zukunft verbindliche Mindestgewichte in den Wagenklassen der deutschen Dryland-Rennen. Der Verein hat einen entsprechenden Antrag zur Verbandsausschusssitzung am 23. Juni eingereicht. Ob der Vorschlag eine Mehrheit findet, ist indes ungewiss.

IFSS empfiehlt Mindestgewichte  „Gibt es bald Mindestgewichte für Wagen bei Dryland-Rennen?“ weiterlesen

Podcast #3 – Tipps vom Profi

Ich habe am Wochenende die Gelegenheit genutzt und bin der Einladung von Markus Luft nach Brandenburg gefolgt. Der ehemalige Doghandler von Egil Ellis, Spitzenmusher und Buchautor hat im Rahmen eines Tagesseminars alle Karten auf den Tisch gelegt und jede Menge wertvolle Tipps für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis ausgepackt.

Leider passt ein 10-Stunden-Seminar nicht in einen 20-Minuten-Podcast, aber für Dich habe ich die wichtigsten Punkte und schönsten Anekdoten dieses lehrreichen Tages zusammengefasst.

Wenn Du mehr von Markus Luft lesen möchtest, kann ich Dir sein Buch empfehlen (hier bei Amazon erhältlich*).

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Neue VDSV-Tierschutzordnung: „Immer zum Wohl der Tiere“

Die neue Tierschutzordnung soll – sofern VA und VK zustimmen – in der kommenden Saison in Kraft treten. Sie gilt dann für alle Veranstaltungen, die ein VDSV-Verein oder eine seiner Abteilungen veranstaltet.

Wenn Verbandsausschuss und Verbandskongress am 23. Juni grünes Licht geben, könnte sie schon zur nächsten Saison in Kraft treten: Die neue VDSV-Tierschutzordnung. Neben einigen weitreichenden Änderungen gibt es zahlreiche Bearbeitungen und Anpassungen „an die aktuelle Lage“, wie Dr. Jette Schönig erklärt. „Hinter allem, was wir hier tun steht immer und an erster Stelle das Wohl unserer Tiere“, erläutert die VDSV-Direktorin Tierschutz gegenüber Musherclub.de. Da der Schlittenhundesport insbesondere in Alaska von übereifrigen Tierschützern immer wieder mit Tierquälerei in Verbindung gebracht wird, „muss der Tierschutzaspekt immer und immer wieder aktuell kommuniziert werden“, so Schönig.

In den aktuellen Entwurf sind Anregungen von Mushern, Vereinsvorsitzenden und Tierschutzbeauftragten eingeflossen. Zudem wurde die aktuelle Ordnung an aktuelle Rahmenbedingungen angepasst und in Übereinstimmung mit der geplanten VDSV-Rennordnung gebracht. Im folgenden Stelle ich Dir die vorgesehenen Änderungen im Detail vor.

Neue Rechte und Pflichten für Tierschutzbeauftragte

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