Gewinner des ersten Iditarod gestorben – Dick Wilmarth erliegt Krebsleiden


Der Gewinner des ersten Iditarod-Rennens von 1973 ist tot. Richard „Dick“ Wilmarth erlag im Alter von 75 Jahren einem Krebsleiden, wie amerikanische Medien übereinstimmend berichten.

In einem Interview mit den Anchorage Daily News sagte Wilmarth 2001, dass das Iditarod damals weniger ein Schlittenhunderennen als vielmehr eine spaßige Zeit mit den Hunden in Alaskas Wildnis gewesen sei. Deutlich wird das auch an den Zeiten: Gewann Wilmarth 1973 mit einer Zeit von knapp über 20 Tagen, liegt der Rekord aus 2017 bei gut acht Tagen. Der Iditarod-Gewinner aus Red Devil (Alaska) stellte sein 12-Hunde-Team bei seinem einzigen Iditarod-Start nur wenige Monate vor dem Rennen zusammen.

Insgesamt starteten beim ersten Iditarod 35 Teams, davon kamen 22 ins Ziel. Wilmarth gewann als Sieger damals 12.000 US-Dollar. Die rote Laterne fuhr damals übrigens John Schultz ins Ziel: Er benötigte für die 1.049 Meilen fast zwei Wochen länger.

Befragt, warum Wilmarth nie wieder beim Iditarod gestartet ist, antwortete er nur kurz und knapp „weil ich es gewonnen hab“.

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