Canicross-WM in Polen: vier Mal Gold für Deutschland

(Update: Jetzt incl. Medaillenspiegel.
Update 2: Medaillenspiegel korrigiert.)

Die erste Weltmeisterschaft der Internationalen Canicross-Föderation (ICF, früher ECF) ist Geschichte. Das deutsche Team, angetreten mit 50 Sportlern, kann sich über drei Weltmeister-Titel, mehrere Podestplätze und zahlreiche Top-10-Platzierungen freuen. Bereits am ersten Tag des Wettkampfs deuteten sich einige Erfolge an.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:

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ICF WM: Team Deutschland hat gute Medaillenchancen

Nach dem ersten Tag der ICF Weltmeisterschaft im polnischen Lubieszów können sich zahlreiche Teilnehmer aus Deutschland noch Medaillenchancen erhoffen. Zwei Teilnehmerinnen steuern gar auf ihre nächsten Weltmeistertitel zu.

Aufgrund der hohen Tagestemperaturen wurden die Strecke verkürzt und die Startzeiten vorverlegt. In zahlreichen Kategorien gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und nur wenige Sekunden trennen die ersten Ränge, sodass beim zweiten Lauf am morgigen Sonntag noch alles möglich ist.

Die ersten Ergebnisse des deutschen Teams in der Übersicht:
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Gibt es bald Mindestgewichte für Wagen bei Dryland-Rennen?

Droht den leichten Trainingswagen wie Woko, Spider oder Speedy das Aus? Der SSNH fordert Mindestwagengewichte von bis zu 45kg.

Wenn es nach dem Wunsch des hessischen SSNH (Sleddogsports Nordhessen e.V.) geht, dann gibt es in Zukunft verbindliche Mindestgewichte in den Wagenklassen der deutschen Dryland-Rennen. Der Verein hat einen entsprechenden Antrag zur Verbandsausschusssitzung am 23. Juni eingereicht. Ob der Vorschlag eine Mehrheit findet, ist indes ungewiss.

IFSS empfiehlt Mindestgewichte  „Gibt es bald Mindestgewichte für Wagen bei Dryland-Rennen?“ weiterlesen

Neue VDSV-Tierschutzordnung: „Immer zum Wohl der Tiere“

Die neue Tierschutzordnung soll – sofern VA und VK zustimmen – in der kommenden Saison in Kraft treten. Sie gilt dann für alle Veranstaltungen, die ein VDSV-Verein oder eine seiner Abteilungen veranstaltet.

Wenn Verbandsausschuss und Verbandskongress am 23. Juni grünes Licht geben, könnte sie schon zur nächsten Saison in Kraft treten: Die neue VDSV-Tierschutzordnung. Neben einigen weitreichenden Änderungen gibt es zahlreiche Bearbeitungen und Anpassungen „an die aktuelle Lage“, wie Dr. Jette Schönig erklärt. „Hinter allem, was wir hier tun steht immer und an erster Stelle das Wohl unserer Tiere“, erläutert die VDSV-Direktorin Tierschutz gegenüber Musherclub.de. Da der Schlittenhundesport insbesondere in Alaska von übereifrigen Tierschützern immer wieder mit Tierquälerei in Verbindung gebracht wird, „muss der Tierschutzaspekt immer und immer wieder aktuell kommuniziert werden“, so Schönig.

In den aktuellen Entwurf sind Anregungen von Mushern, Vereinsvorsitzenden und Tierschutzbeauftragten eingeflossen. Zudem wurde die aktuelle Ordnung an aktuelle Rahmenbedingungen angepasst und in Übereinstimmung mit der geplanten VDSV-Rennordnung gebracht. Im folgenden Stelle ich Dir die vorgesehenen Änderungen im Detail vor.

Neue Rechte und Pflichten für Tierschutzbeauftragte

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So funktioniert das neue VDSV-Qualifizierungsverfahren

Der Stake-Out bei der IFSS-EM 2016 in England. Je näher der Veranstaltungsort an Deutschland liegt, desto mehr – auch weniger ambitionierte – Sportler möchten teilnehmen.

Die ICF-WM in Polen, die IFSS-EM Dryland in Schweden und weitere internationale Meisterschaften werfen ihre Schatten voraus… Internationale Wettbewerbe sind Leistungsschauen, bei denen sich die Besten der Besten treffen (sollten). Während in Deutschland (noch) jeder Sportler für die Deutsche Meisterschaft melden kann, sind die Startplätze international limitiert. Die ICF hat das Feld bei der anstehenden Weltmeisterschaft auf 600 Starter begrenzt. Bei Wettbewerben mit Gespannklassen sind aufgrund der größeren Startabstände sowieso viel engere Grenzen gesetzt. Bei der IFSS können je Nation und Startklasse drei Sportler gemeldet werden. Bei der Canicross-Weltmeisterschaft kommt es auf die Anzahl der interessierten Starter an, ob eine Vorauswahl getroffen wird.

Um zu einem gerechten und einheitlichen Modus zu kommen, wie die Starter für internationale Turniere ermittelt werden, hat das VDSV-Präsidium einen neuen Qualifikations- und Nominierungsmodus ausgearbeitet, der bei der Rennleitertagung Ende April auf Schloss Buchenau vorgestellt wurde. Darin enthalten sind konkrete Voraussetzungen, die Teilnehmende erfüllen müssen sowie die Richtlinien, wie die deutschen Teams zusammengesetzt werden.

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Yukon Quest: Hugh Neff protestiert gegen Rennausschluss für 2019

Hugh Neff (Bild: Frank Kovalchek, CC-BY-2.0)

Hugh Neff wird die gegen ihn ausgesprochene Sperre für den Yukon Quest 2019 anfechten. In einem Interview mit den Fairbanks Daily News-Miner bekräftigte er, dass er gegen den Ausschluss gemeinsam mit einem New Yorker Anwalt und Tierärzten aus Oklahoma Protest einlegen werde.

„Wir werden selbstverständlich Protest einlegen“, erklärte Neff im News-Miner-Interview. Ein Veterinär-Labor aus Oklahoma studiere bereits Boppys Unterlagen, so der Quest-Gewinner aus 2012 und 2016. „Sie haben bereits den Obduktionsbericht gesehen und haben erhebliche Fehler darin entdeckt. Sie denken zudem, dass hier eine Hexenjagd im Gange ist“, so Neff.

McGill: „Wir hätten auch lebenslang sperren können“

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VDSV will Spitzensportler stärker fördern

Der Verband Deutscher Schlittenhundesport-Vereine (VDSV) möchte unter anderem die Spitzensportler in seinem Verband stärker fördern. Das geht aus dem Protokoll des letzten Verbandsausschusses hervor. „Breitensport soll die Grundlage für Spitzensport sein“, sagte VDSV-Präsident Michael Landau bei der Sitzung auf Schloss Buchenau. Finanziell stehe der Verband auf guten Füßen, so Landau. Dies sei auch nötig, um Veranstaltungen, Jugendliche und Sportler zu unterstützen. „Darüber hinaus wollen wir unsere Kadersportler noch umfangreicher fördern, denn unsere international startenden Musher sind die Aushängeschilder unseres Verbandes“, erklärt Stefanie Hinrichs, Direktorin für Finanzen.

Verband steht finanziell solide da

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