IFSS-Europameisterschaft in Schweden: Gold, Silber und Bronze für Deutschland

Am Mittwochabend wurde sie feierlich eröffnet: Die IFSS-Europameisterschaft Dryland im schwedischen Nybro. Das deutsche Team kämpft bei knapp 30 Starts um die Medaillen im Canicross, Bikejöring, Dogscootern und auf dem Wagen. Erste Medaillen hat das deutsche Team bereits sichern können.

Feierliche Eröffnung auf dem Marktplatz von Nybro

Während die Rennveranstaltung selbst in einem Skigebiet nahe Nybro – der Svartbäcksmåla – stattfindet, wurde die feierliche Eröffnungszeremonie im Zentrum der Kleinstadt zelebriert. Dem Einmarsch der Nationen folgten Ansprachen der IFSS-Präsidentin Helen Lundberg sowie weiterer Funktionäre und der Eid der Sportler, faire Wettkämpfe abzuhalten.

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Canicross-WM in Polen: vier Mal Gold für Deutschland

(Update: Jetzt incl. Medaillenspiegel.
Update 2: Medaillenspiegel korrigiert.)

Die erste Weltmeisterschaft der Internationalen Canicross-Föderation (ICF, früher ECF) ist Geschichte. Das deutsche Team, angetreten mit 50 Sportlern, kann sich über drei Weltmeister-Titel, mehrere Podestplätze und zahlreiche Top-10-Platzierungen freuen. Bereits am ersten Tag des Wettkampfs deuteten sich einige Erfolge an.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:

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Gibt es bald Mindestgewichte für Wagen bei Dryland-Rennen?

Droht den leichten Trainingswagen wie Woko, Spider oder Speedy das Aus? Der SSNH fordert Mindestwagengewichte von bis zu 45kg.

Wenn es nach dem Wunsch des hessischen SSNH (Sleddogsports Nordhessen e.V.) geht, dann gibt es in Zukunft verbindliche Mindestgewichte in den Wagenklassen der deutschen Dryland-Rennen. Der Verein hat einen entsprechenden Antrag zur Verbandsausschusssitzung am 23. Juni eingereicht. Ob der Vorschlag eine Mehrheit findet, ist indes ungewiss.

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Podcast #3 – Tipps vom Profi

Ich habe am Wochenende die Gelegenheit genutzt und bin der Einladung von Markus Luft nach Brandenburg gefolgt. Der ehemalige Doghandler von Egil Ellis, Spitzenmusher und Buchautor hat im Rahmen eines Tagesseminars alle Karten auf den Tisch gelegt und jede Menge wertvolle Tipps für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis ausgepackt.

Leider passt ein 10-Stunden-Seminar nicht in einen 20-Minuten-Podcast, aber für Dich habe ich die wichtigsten Punkte und schönsten Anekdoten dieses lehrreichen Tages zusammengefasst.

Wenn Du mehr von Markus Luft lesen möchtest, kann ich Dir sein Buch empfehlen (hier bei Amazon erhältlich*).

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So funktioniert das neue VDSV-Qualifizierungsverfahren

Der Stake-Out bei der IFSS-EM 2016 in England. Je näher der Veranstaltungsort an Deutschland liegt, desto mehr – auch weniger ambitionierte – Sportler möchten teilnehmen.

Die ICF-WM in Polen, die IFSS-EM Dryland in Schweden und weitere internationale Meisterschaften werfen ihre Schatten voraus… Internationale Wettbewerbe sind Leistungsschauen, bei denen sich die Besten der Besten treffen (sollten). Während in Deutschland (noch) jeder Sportler für die Deutsche Meisterschaft melden kann, sind die Startplätze international limitiert. Die ICF hat das Feld bei der anstehenden Weltmeisterschaft auf 600 Starter begrenzt. Bei Wettbewerben mit Gespannklassen sind aufgrund der größeren Startabstände sowieso viel engere Grenzen gesetzt. Bei der IFSS können je Nation und Startklasse drei Sportler gemeldet werden. Bei der Canicross-Weltmeisterschaft kommt es auf die Anzahl der interessierten Starter an, ob eine Vorauswahl getroffen wird.

Um zu einem gerechten und einheitlichen Modus zu kommen, wie die Starter für internationale Turniere ermittelt werden, hat das VDSV-Präsidium einen neuen Qualifikations- und Nominierungsmodus ausgearbeitet, der bei der Rennleitertagung Ende April auf Schloss Buchenau vorgestellt wurde. Darin enthalten sind konkrete Voraussetzungen, die Teilnehmende erfüllen müssen sowie die Richtlinien, wie die deutschen Teams zusammengesetzt werden.

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VDSV will Spitzensportler stärker fördern

Der Verband Deutscher Schlittenhundesport-Vereine (VDSV) möchte unter anderem die Spitzensportler in seinem Verband stärker fördern. Das geht aus dem Protokoll des letzten Verbandsausschusses hervor. „Breitensport soll die Grundlage für Spitzensport sein“, sagte VDSV-Präsident Michael Landau bei der Sitzung auf Schloss Buchenau. Finanziell stehe der Verband auf guten Füßen, so Landau. Dies sei auch nötig, um Veranstaltungen, Jugendliche und Sportler zu unterstützen. „Darüber hinaus wollen wir unsere Kadersportler noch umfangreicher fördern, denn unsere international startenden Musher sind die Aushängeschilder unseres Verbandes“, erklärt Stefanie Hinrichs, Direktorin für Finanzen.

Verband steht finanziell solide da

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Rennkalender 2018/2019

Die Renntermine für die kommende Saison stehen fest! Bei der Verbandsausschuss-Sitzung des VDSV am 22. April wurden die Renntermine für die kommende Saison diskutiert. Erfahrungsgemäß kann es bis zur endgültigen Beschlussfassung des Rennkalenders im Juni noch zu einigen kleinen Änderungen kommen. Alle Termine mit allen wichtigen Details findest Du ständig aktuell in unserem Veranstaltungskalender.

Hier die Übersicht über alle wichtigen VDSV- und weiteren Rennen der kommenden Saison:

Oktober 2018

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Medienmarkt in Bewegung: Hundekjøring erscheint künftig nur noch online

Das norwegische Mushermagazin Hundekjøring (dt. „Hundefahren“) hat angekündigt, künftig nur noch online zu erscheinen. Die letzte gedruckte Ausgabe erscheint gegenwärtig und bringt auf dem Titel eine Geschichte über Joar Leifseth Ulsom, der in diesem Jahr den Iditarod gewonnen hat. Unter dem Titel „Ulsom über den Wettkampf, den Sieg und was hinter ihm liegt“ berichtet die letzte Druckausgabe ausführlich über den norwegischen Langdistanz-Musher.

Künftig erscheint Hundekjøring nur noch online und scheint damit einem Trend zu folgen. In Deutschland ist das VDSV-Verbandsorgan „Husky“ nahezu eingestellt worden. Aus jährlich vier bis sechs Printausgaben sind im vergangenen Jahr eine Druckausgabe und einzelne Online-Newsletter entstanden. Über eine komplette Einstellung des gedruckten Magazins wird in Verbandskreisen bereits seit längerem diskutiert. Befürworter argumentieren, dass dann finanzielle Mittel für andere wichtige Bereiche wie Jugend- oder Spitzenförderung frei würden.

Mushing Magazine wechselt Besitzer (schon wieder)

Auch im amerikanischen Markt gibt es Bewegung: Nachdem das Mushing Magazine 2017 erst von Jacob Witkop übernommen wurde, hat es Ende März schon wieder einen neuen Besitzer gekommen. Mit Nils Hahn und Diana Haecker haben zwei deutschstämmige Musher, die seit über 20 Jahren in Alaska leben, das Blatt übernommen. Auch wenn der Erscheinungsrhythmus etwas aus dem Takt gekommen ist, wollen sie am Print-Magazin festhalten und kündigen auf Facebook den Druck der nächsten Ausgabe für Ende April an.